Großer Preis des Mittelstandes 2016

Preisverleihung in Düsseldorf am 10. September 2016

Wir sind stolz darauf von der Oskar-Patzelt-Stiftung als Finalist geehrt worden zu sein. Die Auszeichnungsgala im Rahmen des 22. Wettbewerbs um den "Großen Preis des Mittelstandes 2016" erlebten am 10. September im Düsseldorfer Hotel Maritim mehr als 500 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche, geladene Gäste.

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2016 mehr als 1.400 Institutionen in den 16 Bundesländern insgesamt 4.796 kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen nominiert.

Laudatio der Juroren im Rahmen der Preisverleihung

Großer Preis des Mittelstandes

Die Growe Hagemeier GmbH kann auf eine mehr als 130jährige Geschichte zurückblicken. Martin Hagemeier war von der Ausbildung bis zum Einsatz als Maurermeister und Betriebswirt im Handwerk in der Growe Bauunternehmung beschäftigt. 2007 hat er unter der Firmierung Growe Hagemeier Bauunternehmung die Firma als GmbH gegründet, um die Tradition des Unternehmens weiterzuführen.

Das Hochbauunternehmen ist das einzige im Kreis Warendorf und nach wie vor eines von nur wenigen im Münsterland, das nach dem Arbeitsschutzmanagementsystem (AMSBau) zertifiziert ist. Als es 2012 diese Qualifizierung erhielt, gehörte es bundesweit zu den ersten tausend Unternehmen der immerhin rund 500.000 Mitgliedsbetriebe der BG Bau.

Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt zu 80 Prozent im Industriebau. Die Aufträge der Kundschaft aus Öffentlicher Hand, Industrie und Landwirtschaft sowie von Privatpersonen sind in der Regel umfangreich und sehr individuell. Durch diese Bandbreite ist die Firma nicht nur auf einen Fachbereich spezialisiert, denn DAS Standardhaus, DAS Standardkrankenhaus oder DAS Standardschwimmbad gibt es so nicht. Deshalb müssen Produktionsabläufe ständig neu überdacht, geplant und kompetent ausgeführt werden. Gerade das aber macht den Arbeitsalltag abwechslungsreich.

Wurden früher Mitarbeiter und Fahrzeuge per Stift und Zettel disponiert, wird das jetzt mithilfe der internetbasierten Software eines ortsansässigen IT-Unternehmens nach einer Idee von Martin Hagemeier ausgeführt. Leitung und Mitarbeiter stehen während der Bauphase in ständigem Kontakt zu Bauherren und Architekten, denn nur so können individuelle Wünsche und/oder Änderungen zeitnah realisiert werden. Durch die ständige und sehr kurzfristige Reflektion und Überwachung der Arbeitsprozesse und der Verarbeitung von Materialien kann sofort reagiert werden, wenn es zu Störungen oder Abweichungen von der ursprünglichen Planung kommt. Flexible Einsatzbereitschaft, auch in Zeiten, in denen andere Urlaub machen, werden von Industriekunden gefordert und von der Firma Growe Hagemeier umgesetzt. Eine ständige Kostenkontrolle hält das Risiko sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen so gering wie möglich.

Sorgen macht dem Unternehmen der zunehmende Fachkräftemangel. Geschuldet ist dies zum einem dem demografischen Wandel, zum anderen aber auch der Unlust vieler Unternehmen, junge Leute auszubilden und ihnen eine Perspektive zu bieten. Leider finden auch viele Jugendliche den Handwerksberuf inzwischen nicht mehr attraktiv genug. Die Growe Hagemeier Bauunternehmung bildet konsequent seit vielen Jahren aus und versucht, junge Fachkräfte für das Unternehmen zu finden. 2007 ist die Firma mit vier Mitarbeitern gestartet - heute sind es 27, vier Azubis und vier Praktikanten.

Dass hier über zufriedene Mitarbeiter nicht nur philosophiert wird, zeigt sich daran, dass die Firma 2014 durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet wurde. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Fokus. So wird Vätern selbstverständlich die Nutzung der Elternzeit eingeräumt. Auch Freistellungen, wenn ein Familienmitglied erkrankt oder pflegebedürftig ist, werden ermöglicht. 

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